Bericht aus dem Hotel Rickmers Insulaner

Wie fühlt es sich an, in dieser Zeit auf der Insel zu leben? Ein kurzer Lagebericht beschreibt die Stimmung.

Praktische Tools wie „Slack“ (eine Art interne digitale Pinnwand) erleichtern uns die interne Kommunikation. Heute noch mehr als sonst. Wir sind froh, diese schon vor zwei Jahren eingeführt zu haben. Zwischen dem Büro Hamburg und Partner-Hotels können so Nachrichten ausgetauscht werden. Oft handelt es sich um rein sachliche Informationen. In diesen Tagen schleicht sich ab und an ein melancholischer Unterton ein.

Aus dem Hotel Rickmers Insulaner erreichte uns im Home Office unseres Reisebüros in Hamburg dieser Lagebericht, den wir gern mit Ihnen teilen:

Liebe Kolleginnen und Kollegen fern von Helgoland,
hier mal ein kurzes Update unserer Situation vor Ort.
Allen geht es gesundheitlich gut und wir freuen uns an dem schönen Wetter.
Ich denke, ich kann für alle sprechen, wenn ich sage, die Stimmung ist gut.
Dinge, die man für das tägliche Leben braucht sind reichlich vorhanden.
Sicherlich ist es jetzt noch ruhiger als sonst und die Disziplin unter den Bewohnern ist sehr hoch.
Kaum jemand zu sehen und wenn doch, wird der nötige Abstand eingehalten.
Wir haben im Hotel Rickmers Insulaner die Baustellen soweit es geht am Laufen. Sehr langsam, aber wir werden hoffentlich fertig.
Von hier aus herzliche Grüße nach Hamburg und alle guten Wünsche
(gez. LR)

(Fotografie unten: LR – vielen Dank dafür!)

Hand in Hand für Helgoland

Helgoländer Wirtschaft bittet Gäste um Mithilfe.

Hand in Hand für Helgoland

Die helgoländer Wirtschaft bittet treue Gäste um Unterstützung

Deutschlands einzige Hochseeinsel Helgoland hat schon so manchen Sturm überstanden. Doch die Corona-Krise trifft die Insel weit draußen in der Deutschen Bucht besonders. Da sie fast ausschließlich von Tagestouristen und Urlaubern lebt, bangen fast alle Betriebe um ihre Existenzgrundlage. Zimmer werden massenhaft storniert, der Einzelhandel liegt brach und der Fährverkehr ist auf ein Minimum reduziert. Außerdem müssen geleistete Anzahlungen zurückgezahlt werden.

In dieser dramatischen Situation hat das Wirtschaftsforum Helgoland e.V. die Initiative „Hand in Hand für Helgoland“ ins Leben gerufen. Sie möchte alle Helgoland Gäste, die schon gebucht haben, motivieren, ihre Reise nicht zu stornieren, sondern zu verschieben und Anzahlungen in Wertgutscheine umwandeln zu lassen.

„Das würde uns in der jetzigen Lage sehr helfen“, so der Geschäftsführer des Wirtschaftsforums, Martin Linne. „Da viele unserer treuen Gäste die Insel regelmäßig besuchen tragen sie dadurch dazu bei, dass ‚ihr Helgoland’ die schwere Zeit übersteht.“

Die Helgoländer sind optimistisch, dass alle gesund bleiben und bald wieder Normalität eintritt. Dann steht einem unbeschwerten Urlaub nichts im Wege.

Foto: (c) Martin Linne